Psychologie
Wissensvermittlung: 7 Methoden, mit denen Wissen hängen bleibt
Wissensvermittlung, die hängen bleibt: sieben Methoden aus der Lernforschung, vom Abfragen bis zur Analogie, mit Beispielen aus Schule und Erklärvideo.
· 12 Min. Lesezeit · Von Daniel Stoll
Inhalt
- Was bedeutet Wissensvermittlung?
- Welche Methoden der Wissensvermittlung wirken nachweislich?
- 1. Warum hilft Abfragen mehr als erneutes Lesen?
- 2. Wie verteilt man Wiederholungen richtig?
- 3. Wie viel Neues verträgt das Arbeitsgedächtnis auf einmal?
- 4. Wann hilft Visualisierung, und wann stört sie?
- 5. Warum erinnern wir Erzähltes besser als Sachtext?
- 6. Wie machen Analogien und Beispiele Abstraktes greifbar?
- 7. Was bringt aktives Lernen gegenüber dem Vortrag?
- Wie lassen sich die Methoden kombinieren?
- Wie hilft ein Erklärvideo bei der Wissensvermittlung?
- Häufige Fragen
Wissensvermittlung heißt, Wissen so weiterzugeben, dass andere es verstehen, behalten und später anwenden können. Ob das gelingt, hängt weniger vom Talent der Lehrenden ab als von der Methode. Die Lernforschung kennt eine Handvoll Verfahren, deren Wirkung gut belegt ist, und einige beliebte, die deutlich weniger bringen, als man denkt. Dieser Beitrag stellt sieben Methoden vor, die in Unterricht und Schulung wirken und von denen ein Erklärvideo vier übernehmen kann, jeweils mit der Studienlage und ihren Grenzen. Für den Einsatz im Klassenzimmer gibt es einen eigenen Leitfaden zu Erklärvideos in Schule und Bildung.
Die sieben Methoden auf einen Blick:
- Abfragen statt wiederholen: Wer Wissen aus dem Gedächtnis holt, behält es länger als jemand, der es nur noch einmal liest.
- Verteilt üben: Mehrere kurze Durchgänge mit Abstand schlagen eine lange Sitzung.
- In Häppchen teilen: Das Arbeitsgedächtnis hält nur wenige neue Einheiten gleichzeitig.
- Wort und Bild verbinden: Gesprochener Text und passendes Bild ergänzen sich, Zierrat stört.
- Mit einer Geschichte erklären: Erzähltes wird leichter verstanden und besser erinnert als Sachtext.
- Analogien und konkrete Beispiele: Sie machen Abstraktes greifbar, brauchen aber Führung.
- Mitmachen lassen: Aktive Formate senken die Durchfallquote gegenüber dem reinen Vortrag.
Was bedeutet Wissensvermittlung?
Wissensvermittlung ist der Weg, auf dem Wissen von einer Person oder Quelle zu einer anderen gelangt: im Unterricht, in einer Schulung, in einem Handbuch oder in einem Video. Gelungen ist sie erst, wenn die Empfänger das Wissen später abrufen und anwenden können. Dass jemand eine Erklärung gehört hat, sagt darüber noch nichts.
Üblich ist die Unterscheidung zwischen explizitem und implizitem Wissen. Explizites Wissen lässt sich aussprechen und aufschreiben, etwa eine Formel, eine Vorschrift oder ein Ablauf. Implizites Wissen steckt in Erfahrung und Können, etwa im Gefühl eines erfahrenen Monteurs dafür, wann eine Schraube fest genug sitzt. Die Methoden in diesem Beitrag zielen vor allem auf explizites Wissen. Implizites Wissen entsteht eher durch Vormachen, Üben und Rückmeldung. Eine gute Erklärung kann das vorbereiten, aber nicht ersetzen.
Im Unternehmen spricht man oft auch von Wissenstransfer. Gemeint ist meist dasselbe, nur mit dem Blick auf die Organisation: Wie kommt das Wissen erfahrener Kollegen zu neuen Mitarbeitern, bevor es mit ihnen das Haus verlässt?
Welche Methoden der Wissensvermittlung wirken nachweislich?
Am besten belegt sind zwei Verfahren: Wissen abfragen und Lernen über die Zeit verteilen. Zu diesem Schluss kommt eine Forschergruppe um den Psychologen John Dunlosky, die 2013 zehn verbreitete Lerntechniken verglichen hat. In seiner Zusammenfassung für Lehrkräfte nennt Dunlosky diese beiden als die wirksamsten, weil sie Lernenden jeden Alters helfen, bei sehr unterschiedlichem Stoff wirken und vor allem die Leistungen verbessern.
Aufschlussreich ist auch das andere Ende der Liste. Erneutes Lesen und das Markieren von Text gehören zu den Techniken, auf die sich viele Lernende verlassen, und sie halten sie oft sogar für die wirksamsten. Die Auswertung stuft beide als vergleichsweise wenig wirksam ein. Für alle, die Wissen vermitteln, ist das eine unbequeme Nachricht: Eine Folie, die man noch einmal zeigt, oder ein Skript zum Nachlesen fühlt sich nach Wiederholung an, wirkt aber wenig. Die folgenden sieben Methoden beginnen deshalb mit den beiden am besten belegten. Vier der übrigen fünf betreffen die Erklärung selbst: wie viel auf einmal, in welcher Form und mit welchen Beispielen. Die letzte holt die Lernenden ins Tun.
1. Warum hilft Abfragen mehr als erneutes Lesen?
Weil das Abrufen selbst das Gedächtnis stärkt. Jede Frage, die Lernende aus dem Kopf beantworten müssen, festigt das Wissen stärker als ein weiterer Lesedurchgang. In der Forschung heißt das Testeffekt.
Gut gezeigt haben ihn Roediger und Karpicke in einer Studie von 2006. Studierende lasen kurze Sachtexte und schrieben danach entweder aus dem Gedächtnis auf, was sie behalten hatten, oder lasen den Text erneut. Nach fünf Minuten lagen die Wiederholer vorn. Nach zwei Tagen und nach einer Woche erinnerten sich dagegen die Getesteten deutlich besser. Die Wiederholer fühlten sich dabei sicherer, obwohl sie später weniger wussten.
Für die Praxis heißt das: Nicht jede Frage muss benotet werden. Eine kurze Abfrage am Anfang der nächsten Stunde, drei Kontrollfragen nach einem Schulungsvideo oder die Bitte, den Kern des Gelernten in zwei Sätzen aufzuschreiben, reichen. Wichtig ist, dass die Antwort aus dem Kopf kommt und nicht von der Folie abgelesen wird.
2. Wie verteilt man Wiederholungen richtig?
Mit Abstand. Wer denselben Stoff in mehreren kürzeren Durchgängen über Tage oder Wochen verteilt, behält ihn länger als nach einer einzigen langen Sitzung mit gleicher Gesamtdauer. Dieser Verteilungseffekt gehört zu den robustesten Befunden der Gedächtnisforschung.
Dunlosky beschreibt in derselben Übersicht für Lehrkräfte auch, warum der Effekt so oft unterschätzt wird: Wer den Stoff am Stück paukt, kommt in der Sitzung schnell voran und fühlt sich sicher. Wer verteilt lernt, merkt beim zweiten Durchgang, wie viel er schon vergessen hat. Das Lernen fühlt sich mühsamer an, hält aber länger. Die Sicherheit nach dem Pauken ist dagegen oft schnell wieder verflogen.
Am stärksten wird der Effekt, wenn man ihn mit der ersten Methode verbindet: verteilt abfragen statt verteilt nachlesen. In einer Mitarbeiterschulung kann das eine kurze Fragerunde eine Woche nach dem Termin sein, im Unterricht eine Wiederholungsaufgabe zu einem Thema, das schon einige Stunden zurückliegt.
3. Wie viel Neues verträgt das Arbeitsgedächtnis auf einmal?
Weniger, als die meisten Lehrpläne annehmen. Das Arbeitsgedächtnis hält nur eine kleine Zahl neuer Einheiten gleichzeitig fest. Wer zu viel auf einmal erklärt, verliert die Zuhörer nicht aus Desinteresse, sondern aus Überlastung.
Lange galt die „magische Sieben“ als Faustregel. Der Gedächtnisforscher Nelson Cowan kommt nach Auswertung der Forschung auf eine engere Grenze: Bei jungen Erwachsenen fasst der zentrale Speicher drei bis fünf sinnvolle Einheiten. Eine Einheit kann ein einzelnes Wort sein, aber auch eine Redewendung oder ein kurzer Satz. Auch von solchen längeren Einheiten behalten junge Erwachsene drei oder vier.
Daraus folgt, den Stoff in Abschnitte zu teilen, die je einen Gedanken tragen, und erst weiterzugehen, wenn dieser sitzt. Für Lehrvideos empfiehlt eine Übersicht in der Fachzeitschrift CBE—Life Sciences Education dasselbe: lieber mehrere kurze Videos als ein langes, und alles weglassen, was nicht zur Erklärung beiträgt.
4. Wann hilft Visualisierung, und wann stört sie?
Sie hilft, wenn Wort und Bild sich ergänzen: Der Text erklärt, das Bild zeigt den Zusammenhang dazu. Sie stört, wenn das Bild nur schmückt oder denselben Text noch einmal zeigt. Dann muss das Gehirn mehr verarbeiten, ohne mehr zu verstehen.
Die Übersicht von Weinstein, Madan und Sumeracki zählt die Verbindung von Wort und Bild zu sechs Lernstrategien mit solider Forschungsgrundlage. Sie verweist darauf, dass Bilder leichter im Gedächtnis bleiben als Wörter und dass eine einfache Skizze oft mehr transportiert als mehrere Absätze Text. Entscheidend ist das Wort „ergänzend“: Das Bild soll etwas zeigen, was der Text allein schwer vermittelt, etwa einen Ablauf, eine Größenordnung oder das Zusammenspiel mehrerer Teile.
Hier liegt die Stärke des Erklärvideos: Ein Sprecher erklärt, und das Bild baut im selben Moment auf, was er sagt. Warum diese Verbindung so gut verstanden wird, beschreibt unser Erklärfilm-Ratgeber ausführlicher. Wer selbst Folien baut, kann denselben Grundsatz anwenden: wenige Wörter, ein Bild je Gedanke, nichts Dekoratives.
5. Warum erinnern wir Erzähltes besser als Sachtext?
Weil eine Geschichte dem Stoff eine Reihenfolge und einen Grund gibt: Jemand hat ein Problem, und die Erklärung zeigt, wie es sich lösen lässt. An diese Struktur lassen sich Fakten leichter anhängen als an eine Aufzählung.
Eine 2021 veröffentlichte Meta-Analyse von Mar und Kollegen hat Studien mit mehr als 33.000 Teilnehmern zusammengeführt. Das Ergebnis: Erzählende Texte werden leichter verstanden und besser erinnert als erklärende Sachtexte. Der Befund blieb stabil, auch wenn einzelne Studien herausgenommen wurden.
Das Prinzip trägt auch im Erklärvideo, gerade bei trockenen Pflichtthemen. Der Film für die AKDB erklärt ein E-Learning-Angebot zum Datenschutz in Kommunen nicht über eine Funktionsliste, sondern über Peter, einen Bürgermeister, der dafür verantwortlich ist, dass alle Mitarbeitenden die Vorgaben kennen. Der Film für Schaeffler beginnt eine Risikoanalyse für sicherheitsrelevante Bauteile mit einem Motorschaden auf einem Familienausflug, der sich am Ende als böser Traum herausstellt. Die Geschichte muss dabei nicht lang sein, aber zum Stoff führen. Eine Person und ein Problem genügen oft.
6. Wie machen Analogien und Beispiele Abstraktes greifbar?
Indem sie Neues an Bekanntes anschließen. Ein konkretes Beispiel zeigt einen abstrakten Begriff in einer Situation, die man sich vorstellen kann. Eine Analogie überträgt die Struktur eines vertrauten Zusammenhangs auf einen unbekannten. Beides funktioniert aber nicht von allein.
Konkrete Beispiele gehören zu den sechs Strategien, die die Übersicht von Weinstein und Kollegen als gut belegt einstuft: Sie machen abstrakte Begriffe leichter verständlich und besser erinnerbar. Die Autoren weisen aber auf eine Falle hin. Ein einzelnes Beispiel bleibt oft als Beispiel hängen, nicht als Prinzip. Mehrere Beispiele mit unterschiedlicher Oberfläche helfen Lernenden, das gemeinsame Muster zu erkennen und auf neue Fälle zu übertragen. Für Analogien gilt Ähnliches: Wer Strom mit Wasser in einer Leitung vergleicht, sollte auch sagen, wo der Vergleich aufhört, sonst übertragen Lernende auch das, was nicht passt.
Ein Beispiel kann auch die ganze Erklärung tragen. Der Film für das KTBL stellt die Online-Planungsdaten für die Landwirtschaft nicht als Katalog vor, sondern an einer konkreten Rechenfrage aus dem Berufsalltag: der Berechnung von Feldarbeitszeiten.
7. Was bringt aktives Lernen gegenüber dem Vortrag?
Messbar bessere Ergebnisse. Lernende, die während der Veranstaltung selbst etwas tun, etwa Aufgaben lösen, diskutieren oder Fragen beantworten, schneiden in Prüfungen besser ab als Lernende, die nur zuhören.
Eine der größten Auswertungen dazu, 2014 veröffentlicht, stammt von Freeman und Kollegen. Sie haben 225 Studien aus naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen verglichen. In Kursen mit aktiven Lernformen lagen die Prüfungsergebnisse im Schnitt um etwa sechs Prozent höher. Bei reinem Vortrag war die Wahrscheinlichkeit durchzufallen 1,5-mal so hoch. Der Effekt zeigte sich in allen untersuchten Fächern und Kursgrößen, am stärksten in kleinen Gruppen.
Aktiv heißt dabei nicht aufwendig. Eine Frage an alle, bei der jeder zuerst allein antwortet und dann mit dem Nachbarn vergleicht, eine kleine Aufgabe zum gerade Erklärten oder eine Abstimmung reichen. Ein Video allein leistet das nur begrenzt, auch wenn sich Fragen einbauen lassen. Es kann aber die Erklärung übernehmen, damit in der gemeinsamen Zeit mehr Raum für Übung und Fragen bleibt.
Wie lassen sich die Methoden kombinieren?
Am besten so, dass Erklärung und Übung zusammenkommen: Die Methoden drei bis sechs machen die Erklärung verständlich, die Methoden eins, zwei und sieben festigen sie, am stärksten, wenn man verteilt abfragt. Gute Wissensvermittlung braucht beides, eine Erklärung, die verstanden wird, und eine Übung, die das Verstandene festigt. Die Tabelle zeigt, was jede Methode leistet und wo ihre Grenze liegt.
| Methode | Was sie leistet | Grenze |
|---|---|---|
| Abfragen | festigt Wissen langfristig | ersetzt die Erklärung nicht |
| Verteilt üben | hält Wissen über Wochen | braucht Planung über mehrere Termine |
| Häppchen | verhindert Überlastung | zu klein geteilt, fehlt der Zusammenhang |
| Wort und Bild | macht Abläufe und Zusammenhänge sichtbar | Schmuckbilder und doppelter Text stören |
| Geschichte | gibt Fakten eine Reihenfolge und einen Grund | trägt nur, wenn sie zum Stoff führt |
| Analogie und Beispiel | schließt Neues an Bekanntes an | braucht Hinweis, wo der Vergleich endet |
| Mitmachen | verbessert Prüfungsergebnisse | braucht Raum in der gemeinsamen Zeit |
Wer nur eine Sache ändern will, beginnt am besten mit dem Abfragen. Es kostet wenig Vorbereitung, und die Studienlage dazu ist, zusammen mit dem verteilten Üben, die beste. Eine Erklärung, die nicht verstanden wurde, rettet allerdings auch die beste Abfrage nicht. Deshalb lohnt es sich, eine Erklärung, die viele Menschen immer wieder brauchen, einmal sorgfältig zu bauen und dann mehrfach zu verwenden.
Wie hilft ein Erklärvideo bei der Wissensvermittlung?
Ein Erklärvideo übernimmt den Teil, der sich immer gleich wiederholt: die Erklärung selbst. Es verbindet gesprochenen Text mit Bild, erzählt eine kurze Geschichte und teilt den Stoff in überschaubare Schritte. Damit deckt es die Methoden drei bis sechs ab. Abfragen, verteiltes Üben und Mitmachen muss die Schulung oder der Unterricht drumherum leisten.
Besonders lohnt sich ein Video dort, wo dieselbe Erklärung viele Menschen erreichen muss: bei Pflichtschulungen, in der Einarbeitung neuer Mitarbeiter oder bei einem Thema, zu dem immer wieder dieselben Fragen kommen. Der Film für Microsoft zeigt, wie das bei einem fachlich dichten Thema aussehen kann: Er löst fünf verbreitete Irrtümer zur OEM-Lizenzierung von Windows Server einen nach dem anderen auf. Wer im Unterricht selbst Videos erstellen möchte, findet Hinweise im Beitrag für Lehrkräfte, die Erklärvideos selbst erstellen.
Wir produzieren seit 2012 Erklärvideos, inzwischen in über 1.000 Projekten, und zwar zum Festpreis für ein fertiges Video von einer Minute. Das Basis-Paket mit KI-unterstützter Whiteboard-Animation kostet 1.990 € netto bei drei bis vier Wochen Lieferzeit. Das Standard-Paket mit Cut-Out oder farbiger Whiteboard-Animation kostet 3.990 € netto, das Premium-Paket mit Motion Graphics 5.990 € netto, beide mit vier bis sechs Wochen Lieferzeit. Express in zwei Wochen ist nach Absprache möglich. Was die Pakete im Einzelnen enthalten, steht auf der Seite zu den Kosten eines Erklärvideos.
Häufige Fragen
Was bedeutet Wissen vermitteln?
Wissen vermitteln heißt, Informationen, Zusammenhänge oder Fertigkeiten so weiterzugeben, dass andere sie verstehen, behalten und anwenden können. Der Maßstab ist nicht die gehaltene Erklärung, sondern das, was Lernende danach wissen und können.
Welche zwei Arten von Wissen gibt es?
Explizites Wissen lässt sich in Worte fassen und aufschreiben, etwa Fakten, Regeln und Abläufe. Implizites Wissen steckt in Erfahrung und Können und lässt sich schwer aussprechen. Explizites Wissen vermittelt man vor allem durch Erklären und Üben, implizites eher durch Vormachen und Rückmeldung.
Was ist der Unterschied zwischen Wissensvermittlung und Wissenstransfer?
Im Alltag werden beide Begriffe oft gleich verwendet. Wissensvermittlung beschreibt meist die Situation zwischen Lehrenden und Lernenden, Wissenstransfer eher die Weitergabe innerhalb einer Organisation, etwa von erfahrenen an neue Mitarbeiter.
Wie vermittelt man am besten Wissen?
Mit einer Erklärung, die den Stoff in kleine Schritte teilt, Wort und Bild verbindet und an Bekanntes anknüpft, und mit Übungen, bei denen Lernende das Wissen selbst abrufen, verteilt über mehrere Termine. Erneutes Lesen und Markieren bringen laut Lernforschung deutlich weniger.
Ersetzt ein Erklärvideo den Unterricht oder die Schulung?
Nein. Ein Video übernimmt die Erklärung und kann beliebig oft wiederholt werden. Das Abfragen, Üben und Besprechen bleibt Aufgabe der Lehrenden oder Trainer. Am besten wirkt beides zusammen.
Wissen bleibt hängen, wenn es verstanden und danach geübt wird. Wenn Sie für ein Thema, das Sie immer wieder erklären, eine Erklärung suchen, die jedes Mal gleich gut ankommt, zeigt unsere Seite zum Erklärvideo Beispiele, Stile und den Weg zu einem Angebot.
Von Daniel Stoll
Explainr — Erklärvideos seit 2012